Kantorei
Alzeyer Kantorei
Die Alzeyer Kantorei ging 1957 aus dem Zusammenschluß des Ev. Kirchenchors und eines Singkreises hervor. Erste Kantorin in Alzey war Hilde Baus, die bereits 1958 die Kantorenstelle nach ihrer Heirat mit dem Alzeyer Pfarrer Rudolf Farr wieder aufgab.
Unter Kantor Hermann Harrassowitz (1958 – 1962) wuchs die Kantorei rasch und wurde zu einem bedeutenden Klangkörper in der rheinhessischen Kulturszene. Als dessen Nachfolger leitete Kantor Herbert Henning 33 Jahre (1962 – 1995) lang die Geschicke des Chores. Neben der Pflege des gottesdienstlichen Gesanges in Chorsätzen, Motetten und Kantaten widmete sich der Chor bedeutenden Sakralwerken aller Epochen, so z.B. der Johannespassion, den 6 Teilen des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach, dem „Deutschen Requiem“ von Johannes Brahms, „König David“ von Artur Honnegger, um nur einige zu nennen.
Anläßlich von städtischen Jubiläen wurde der Chor auch für große Aufführungen im gesellschaftlichen Rahmen verpflichtet, so z.B. für Carl Orffs „Carmina burana.“ Ausgedehnte Chorreisen in die Alzeyer Partnerstädte unterstreichen die künstlerische Bedeutung des Ensembles als musikalischer Botschafter.
Von 1995 bis 2001 lag die Leitung der Kantorei Alzey bei Kantor Hanns-Peter Springer. Vielbeachtete Konzerte mit Orgel oder Orchester sowie im A-cappella-Bereich und das Alzeyer Weihnachtssingen sichern eine weitergehende Tradition. Neben der Fortführung der bestehenden klassischen Arbeit widmete sich der Chor unter ihm der Ausweitung des Repertoires im Bereich der christlichen Popularmusik wie der U-Musik.
Seit Januar 2002 steht Kantor Hartmut Müller am Pult der Alzeyer Kantorei. Unter seiner Leitung wurden u.a. „Elias“ und Paulus“ von Felix Mendelssohn aufgeführt, aber auch zeitgenössische Werke wie das „Requiem“ von Maurice Duruflé.
Die Alzeyer Kantorei probt dienstags von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr im Martin-Luther-Haus.
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